Die besten Stylingprodukte für Locken – warum einzelne Produkte nie ausreichen
Stylingprodukte für Locken: Welche Produkte brauchst du wirklich für Definition, Halt und Volumen?
Wer sich mit Lockenpflege beschäftigt, landet schnell bei ziemlich langen Routinen: Leave-in, Curl Cream, Schaum, Gel, Öl und zum Schluss noch ein Refresh Spray.
Aber brauchst du wirklich all diese Produkte?
Nein.
Eine feine Welle, die schnell zusammenfällt, braucht etwas anderes als kräftige, trockene Locken. Und auch das gewünschte Ergebnis spielt eine große Rolle: Möchtest du vor allem Volumen, weich definierte Locken, stärkeren Halt oder weniger Frizz?
Deshalb wählen wir Lockenprodukte nicht danach aus, wie viele Schritte eine bestimmte Methode vorgibt. Viel wichtiger ist die Frage:
Welchen Job soll das Produkt in deinem Haar übernehmen?
Manchmal reicht ein leichter Schaum vollkommen aus. Manchmal braucht dein Haar davor etwas zusätzliche Pflege. Und manchmal funktioniert eine Stylingcreme allein bereits so gut, dass ein zweites Stylingprodukt völlig unnötig wäre.
Die beste Lockenroutine ist deshalb nicht die längste – sondern die, bei der jedes Produkt einen sinnvollen Zweck erfüllt.
Welches Stylingprodukt passt zu welchem Lockenziel?
Als einfache Orientierung kannst du zunächst nach deinem wichtigsten Ziel gehen:
Mehr Pflege und bessere Kämmbarkeit: Leave-in
Weiche, natürliche Definition: Stylingcreme oder Cream-Styler
Volumen und flexibler Halt: Schaum oder Foam
Stärkerer und länger anhaltender Halt: Gel
Glanz und kontrolliertes Finish: Pomade oder Finishprodukt
Locken zwischen den Haarwäschen auffrischen: Refreshing Mist
Dabei sind diese Kategorien keine starren Wirkstoffklassen. Eine Stylingcreme kann zusätzlich Halt geben und ein Schaum kann gleichzeitig pflegende Eigenschaften besitzen.
Die Einteilung hilft dir aber dabei, zuerst das eigentliche Problem zu lösen, statt mehrere Produkte übereinanderzugeben, die am Ende vielleicht alle dasselbe tun.
Alle Produkte aus der Serie findest du gesammelt in unserer Paul Mitchell CURL Kollektion.
Braucht jede Locke ein Leave-in?
Nein.
Ein Leave-in ist besonders sinnvoll, wenn dein Haar nach dem Waschen zusätzliche Geschmeidigkeit benötigt, sich schwer entwirren lässt oder schnell trocken und frizzig wirkt.
Die Paul Mitchell CURL Full Circle Leave-In Cream ist genau für diese Aufgabe gedacht: zusätzliche Pflege und bessere Handhabbarkeit für welliges und lockiges Haar.
Aber ein Leave-in ist nicht automatisch dein Stylingprodukt für Halt.
Wenn dein Haar nach Shampoo und Conditioner bereits weich, geschmeidig und gut kämmbar ist und du eigentlich nur mehr Definition oder Volumen möchtest, brauchst du nicht automatisch noch einen zusätzlichen Pflegeschritt.
Gerade bei feinem Haar kann weniger Produkt sogar deutlich besser funktionieren.
Unser Tipp: Betrachte ein Leave-in als Pflege-Prep, wenn dein Haar ihn braucht – nicht als Pflichtschritt jeder Lockenroutine.
Wann ist eine Stylingcreme für Locken sinnvoll?
Eine Stylingcreme ist interessant, wenn du dir vor allem weiche Definition, Kontrolle und ein natürliches Finish wünschst.
Die Paul Mitchell Quick Slip Styling Cream ist beispielsweise ein Stylingprodukt für flexible Definition und ein weicheres Haargefühl.
Das kann gut passen, wenn deine Locken oder Wellen grundsätzlich eine schöne Eigenbewegung haben, nach dem Trocknen aber schnell frizzig werden oder einzelne Partien ihre Form verlieren.
Und auch hier gilt:
Wenn dir Definition und Halt mit deiner Stylingcreme bereits ausreichen, musst du nicht automatisch noch Schaum und Gel darübergeben.
Viele Lockenroutinen werden unnötig kompliziert, weil mehrere Produkte aus Gewohnheit übereinandergeschichtet werden.
Beginne lieber mit einem Hauptstyler und ergänze erst dann etwas, wenn dir tatsächlich eine Funktion fehlt.
Wann ist ein Schaum oder Foam besser?
Wenn deine Locken schnell zusammenfallen oder du möglichst viel Bewegung und Volumen erhalten möchtest, kann ein leichter Schaum interessanter sein als eine reichhaltigere Stylingcreme.
Der Paul Mitchell CURL Hydrating Foam ist für diesen Stylingweg besonders spannend: Volumen, Sprungkraft und flexibler Halt, ohne dass du dafür automatisch mehrere schwere Stylingprodukte brauchst.
Gerade bei feinen Wellen oder feinerem lockigem Haar würden wir häufig zuerst einen leichteren Styler testen.
Das bedeutet nicht, dass feines Haar grundsätzlich keine Stylingcreme verwenden darf. Eine kleine Menge kann sehr gut funktionieren.
Wenn dein Problem aber lautet:
„Meine Locken sehen direkt nach dem Styling schön aus, hängen aber kurze Zeit später wieder herunter.“
dann würden wir zuerst über Halt und Produktgewicht nachdenken – und nicht einfach noch mehr Pflege auftragen.
Stylingcreme oder Schaum – was ist besser?
Keines von beiden ist grundsätzlich besser.
Es kommt darauf an, was deinem Haar fehlt.
Wenn du dir vor allem weiche Definition und Kontrolle wünschst, kann eine Stylingcreme der sinnvollere erste Versuch sein.
Wenn du dagegen mehr Leichtigkeit, Volumen und flexiblen Halt möchtest, kann ein Foam besser passen.
Und wenn dein Haar gleichzeitig trocken ist und mehr Halt benötigt, können auch zwei unterschiedliche Funktionen sinnvoll sein:
zum Beispiel etwas Pflege als Vorbereitung und anschließend ein passender Styler.
Der Unterschied ist entscheidend:
Du kombinierst zwei Produkte, weil dein Haar zwei unterschiedliche Bedürfnisse hat – nicht weil Locken grundsätzlich mehrere Produkte brauchen.
Wann ist Gel für Locken sinnvoll?
Gel ist besonders interessant, wenn stärkerer und länger anhaltender Halt im Vordergrund steht.
Viele Lockengels bilden beim Trocknen einen festeren Film um die gebündelten Locken. Dadurch kann zunächst ein härteres Haargefühl entstehen – der sogenannte Cast.
Ist das Haar vollständig trocken, kann dieser Cast vorsichtig ausgeknetet werden.
Das kann besonders hilfreich sein, wenn deine Locken direkt nach dem Styling schön definiert sind, aber ihre Form sehr schnell verlieren.
Auch Gel ist aber kein automatischer Pflichtschritt.
Wenn dein Foam oder deine Stylingcreme bereits genügend Halt liefert, musst du nicht noch eine weitere Produktschicht darübergeben.
Feine Wellen und Locken: Weniger ist oft mehr
Bei feinem Haar merkt man besonders schnell, wenn eine Routine zu schwer geworden ist.
Die Haare fühlen sich vielleicht weich und gepflegt an, aber die Bewegung verschwindet. Der Ansatz fällt zusammen und aus einer schönen Welle wird ein schwerer, fast glatter Haarverlauf.
Dann fehlt häufig nicht noch ein weiteres Lockenprodukt.
Oft sind bereits zu viele Produkte im Haar.
Bei feinen Wellen oder feinen Locken würden wir deshalb einfach beginnen.
Wenn dein Haar nach Shampoo und Conditioner bereits ausreichend gepflegt ist, kannst du beispielsweise direkt mit einem leichten Foam starten und beobachten, wie dein Haar darauf reagiert.
Brauchen die Längen zusätzliche Pflege, kannst du vorher eine kleine Menge Leave-in verwenden.
Wenn du statt maximalem Volumen eher eine weichere, kontrollierte Definition möchtest, kann eine Stylingcreme allein ebenfalls ausreichen.
Du musst daraus keine Drei- oder Vier-Produkte-Routine machen.
Kräftige oder sehr trockene Locken dürfen mehr Pflege bekommen
Bei kräftigen, dichten oder sehr trockenen Locken kann die Situation anders aussehen.
Ein Stylingprodukt kann zwar genügend Definition und Halt liefern, während den Längen trotzdem Geschmeidigkeit fehlt.
Dann kann eine Kombination sinnvoll sein:
1. Pflege, zum Beispiel ein Leave-in.
2. Styling, passend zu Definition, Volumen oder Halt.
Auch hier musst du aber nicht automatisch Leave-in, Cream, Foam und Finish übereinandergeben.
Stell dir jedes Produkt wie eine eigene Aufgabe vor:
Braucht das Haar mehr Pflege?
Dann kann ein Leave-in sinnvoll sein.
Braucht es Definition?
Dann brauchst du einen passenden Styler.
Fehlt Halt?
Dann wird ein Produkt mit stärkerem Hold interessant.
Sieht dein Haar bereits so aus, wie du es möchtest?
Dann bist du fertig.
Muss ich meinen Lockentyp kennen?
Bezeichnungen wie 2A, 2B, 3A oder 3C können dir eine grobe Orientierung geben.
Für eine wirklich sinnvolle Produktauswahl reichen sie aber nicht aus.
Zwei Menschen können optisch sehr ähnliche Locken haben und trotzdem völlig unterschiedliche Produkte benötigen.
Das eine Haar ist sehr fein und wenig dicht. Das andere kräftig und sehr voll.
Ein Haar ist naturbelassen, das andere blondiert.
Ein Haar verträgt reichhaltige Pflege sehr gut, während das andere bereits nach einer kleinen Menge Creme schwer wird.
Deshalb schauen wir zusätzlich auf:
-
Haarstärke
-
Haardichte
-
Trockenheit
-
chemische Behandlungen
-
Porosität
-
Frizz
-
gewünschtes Stylingresultat
Wenn du deine Haarporosität besser verstehen möchtest, findest du dazu unseren Ratgeber zu Haarporosität und porösen Haaren.
Dein Curl-Typ kann also hilfreich sein – er entscheidet aber nicht allein darüber, welches Produkt zu dir passt.
Müssen Locken immer klatschnass gestylt werden?
Nein, auch das ist keine starre Regel.
Viele Lockenprodukte lassen sich sehr gut im feuchten oder nassen Haar verteilen. Wasser kann dabei helfen, das Produkt gleichmäßiger einzuarbeiten und die einzelnen Haarpartien schön zu bündeln.
Das bedeutet aber nicht, dass jedes Stylingprodukt ausschließlich in tropfnassem Haar funktionieren kann.
Orientiere dich an der Anwendung des jeweiligen Produkts und daran, bei welchem Feuchtigkeitsgrad deine Haare das beste Ergebnis zeigen.
Für deinen normalen Wash Day kannst du deine Stylingprodukte zunächst gleichmäßig ins feuchte Haar einarbeiten und dann beobachten:
Bekommst du bei sehr nassem Haar die schönste Bündelung?
Oder funktioniert dein Haar besser, wenn du vorher etwas Wasser ausdrückst?
Beides kann richtig sein.
Lufttrocknen oder Diffusor?
Beides funktioniert.
Wenn du deine Haare möglichst wenig zusätzlich bearbeiten möchtest, kannst du deine Locken nach dem Styling lufttrocknen lassen.
Mit einem Diffusor kannst du häufig schneller trocknen und gezielt mehr Volumen erzeugen.
Wichtig ist vor allem, nicht ständig durch die noch feuchten Locken zu greifen.
Je mehr du die bereits gebündelten Haarpartien während des Trocknens auseinanderziehst, desto eher kann wieder Frizz entstehen.
Wenn du mit Hitze arbeitest, achte außerdem darauf, ob dein verwendetes Produkt ausdrücklich einen Hitzeschutz besitzt.
Nicht jedes Leave-in und nicht jedes Lockenstylingprodukt ist automatisch ein Hitzeschutz.
Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber zur richtigen Anwendung von Hitzeschutz.
Wann kommt eine Pomade bei Locken zum Einsatz?
Eine Pomade sehen wir eher als Finishprodukt und nicht als Grundlage deiner Lockenroutine.
Die Paul Mitchell Foaming Pommade kann zum Beispiel am Ende des Stylings eingesetzt werden, wenn du mehr Kontrolle, Glanz und ein definierteres Finish möchtest.
Das bedeutet:
Deine Locken sind bereits trocken und das eigentliche Styling sitzt.
Erst dann entscheidest du, ob du für einzelne Bereiche überhaupt noch ein Finishprodukt brauchst.
Gerade bei feinem Haar ist das sinnvoller, als bereits im nassen Haar unnötig viele Produktschichten aufzubauen.
Wie frische ich Locken am zweiten oder dritten Tag auf?
Nicht jede Locke muss am nächsten Morgen komplett neu gestylt werden.
Wenn die Grundform noch vorhanden ist und nur einzelne Bereiche etwas trocken, frizzig oder zusammengedrückt wirken, reicht häufig ein gezieltes Refresh.
Dafür gibt es beispielsweise den Paul Mitchell CURL Refreshing Mist.
Du musst dafür nicht jeden Morgen die komplette Wash-Day-Routine wiederholen.
Gerade wenn sich bereits Stylingprodukt im Haar befindet, können immer neue Produktschichten die Längen irgendwann schwer oder belegt wirken lassen.
Schau deshalb zuerst:
Welche Bereiche brauchen überhaupt Hilfe?
Manchmal reichen wenige Partien rund um das Gesicht oder am Hinterkopf vollkommen aus.
Wie könnte eine einfache Lockenroutine aussehen?
Beispiel 1: Feine Wellen oder Locken
Dein Haar ist ausreichend gepflegt und wird schnell beschwert?
Dann kann deine Routine sehr kurz sein:
-
Shampoo und Conditioner
-
ein leichter Foam ins feuchte Haar
-
lufttrocknen oder mit Diffusor trocknen
Fertig.
Beispiel 2: Trockenere Locken mit weicher Definition
Deine Haare brauchen zusätzliche Geschmeidigkeit und du möchtest eine weiche Definition?
Dann kann diese Kombination sinnvoll sein:
-
eine kleine Menge Leave-in
-
anschließend Stylingcreme
-
trocknen lassen oder diffusen
Beispiel 3: Trockene Locken mit mehr Volumen
Deine Längen brauchen Pflege, du möchtest aber trotzdem viel Bewegung und einen leichteren Halt?
Dann könntest du kombinieren:
-
wenig Leave-in
-
anschließend Foam
Das sind Beispiele – keine festen Rezepte.
Wenn dein Haar bereits nach einem einzigen Produkt perfekt aussieht, gibt es keinen Grund, noch mehrere weitere darüberzugeben.
Warum können Leave-ins und Conditioner Locken besser kämmbar machen?
Conditioning-Produkte sollen vor allem dafür sorgen, dass sich das Haar geschmeidiger und leichter handhaben lässt.
Für dich ist dabei im Alltag entscheidend:
Das Haar lässt sich leichter entwirren, fühlt sich glatter an und du musst beim Kämmen oder Styling weniger stark daran ziehen.
Wir müssen dafür keine komplizierten Wirkversprechen erfinden.
Ein gutes Produkt muss nicht behaupten, die „innere Lockenstruktur“ zu verändern, um im Alltag einen sinnvollen Job zu machen.
Was ist mit Silikonen und Sulfaten?
Wer sich mit Locken beschäftigt, stößt fast zwangsläufig auf Listen mit angeblich grundsätzlich „guten“ und „schlechten“ Inhaltsstoffen.
Besonders Silikone und Sulfate werden häufig pauschal bewertet.
Wir würden deine komplette Lockenroutine nicht allein danach auswählen.
Ein Produkt besteht immer aus einer gesamten Formulierung – und entscheidend ist letztlich:
-
Passt die Funktion zu deinem Haar?
-
Gefällt dir das Ergebnis?
-
Wird dein Haar beschwert?
-
Entwickeln sich Ablagerungen?
-
Fühlt sich dein Haar langfristig gut damit an?
„Curly-Girl-konform“ ist für uns deshalb kein automatisches Qualitätssiegel.
Und ein Inhaltsstoff mit einem komplizierten Namen ist nicht automatisch schlecht.
Die häufigsten Fehler beim Lockenstyling
Zu viele Produkte ohne klare Aufgabe
Leave-in, Cream, Foam, Gel und Finish können gemeinsam funktionieren.
Sie müssen es aber nicht.
Gerade feines Haar wird dadurch schnell schwer.
Pflege und Halt verwechseln
Sind deine Locken weich und gepflegt, verlieren aber schnell ihre Form?
Dann brauchst du möglicherweise nicht noch mehr Pflege, sondern mehr Halt.
Zu viel Halt bei eigentlich trockenem Haar
Halten deine Locken gut, fühlen sich aber trocken und schwer kämmbar an?
Dann löst noch mehr Fixierung das Problem ebenfalls nicht.
Jedes Produkt einer Internet-Routine übernehmen
Nur weil eine bestimmte Routine bei jemand anderem funktioniert, muss dein Haar nicht dieselben Produkte benötigen.
Frag dich deshalb immer zuerst:
Was fehlt meinem Haar gerade – Pflege, Definition, Volumen oder Halt?
Häufige Fragen zu Stylingprodukten für Locken
Brauche ich für Locken mehrere Stylingprodukte?
Nein.
Manche Haare funktionieren mit einem einzigen passenden Styler hervorragend.
Mehrere Produkte werden erst sinnvoll, wenn du tatsächlich verschiedene Bedürfnisse gleichzeitig abdecken möchtest – zum Beispiel zusätzliche Pflege und danach Halt.
Was ist besser: Stylingcreme oder Schaum?
Das hängt vom gewünschten Ergebnis ab.
Eine Stylingcreme eignet sich häufig gut für weichere Definition und Kontrolle.
Ein Foam kann interessanter sein, wenn Leichtigkeit, Volumen und flexibler Halt im Vordergrund stehen.
Welches Stylingprodukt eignet sich für feine Wellen?
Bei feinen Wellen würden wir zunächst eher einen leichten Styler ausprobieren und nur dann zusätzliche Pflege ergänzen, wenn die Haare sie tatsächlich benötigen.
Wann brauche ich ein Leave-in?
Wenn dein Haar nach dem Waschen zusätzliche Geschmeidigkeit benötigt, sich schwer entwirren lässt oder sich trocken anfühlt.
Ein Leave-in ist aber kein Pflichtschritt für jede Locke.
Kann ich nur eine Stylingcreme verwenden?
Natürlich.
Wenn dir Definition und Halt ausreichen, musst du darüber nicht automatisch noch Schaum oder Gel verwenden.
Brauche ich Gel für meine Locken?
Nur wenn du mehr oder länger anhaltenden Halt möchtest und dein bisheriger Styler diesen nicht liefert.
Wie frische ich meine Locken am nächsten Tag auf?
Wenn die Grundform noch vorhanden ist, musst du nicht die komplette Routine wiederholen.
Etwas Wasser oder ein gezieltes Refreshprodukt kann für einzelne Bereiche bereits ausreichen.
Muss ich meine Curl-Type-Nummer kennen?
Nein.
Sie kann eine grobe Orientierung geben, aber Haarstärke, Haardichte, Porosität, chemischer Zustand und dein gewünschtes Ergebnis sind für die Produktauswahl mindestens genauso wichtig.
Fazit: Deine Locken brauchen die richtigen Produkte – nicht möglichst viele
Eine gute Lockenroutine besteht nicht automatisch aus Leave-in, Stylingcreme, Foam, Gel, Öl und Refresh Spray.
Vielleicht braucht dein Haar nur einen Styler.
Vielleicht benötigt es vorher etwas zusätzliche Pflege.
Und bei kräftigen oder sehr trockenen Locken kann eine Kombination aus zwei unterschiedlichen Funktionen sinnvoll sein.
Entscheidend ist nicht, wie viele Produkte du verwendest.
Entscheidend ist, warum du sie verwendest.
Für zusätzliche Pflege kannst du dir die CURL Full Circle Leave-In Cream ansehen. Für weiche Definition gibt es die Quick Slip Styling Cream. Wenn du Volumen und einen leichteren Stylingweg möchtest, findest du den CURL Hydrating Foam. Für das Finish gibt es die Foaming Pommade und für den zweiten oder dritten Tag den CURL Refreshing Mist.
Alle aktuellen Produkte findest du gesammelt in unserer Paul Mitchell CURL Kollektion.
Wenn du dir trotzdem nicht sicher bist, welche Pflege zu deinem Haar passt, kannst du unseren Haarpflege-Finder nutzen.
Denn am Ende gilt bei Locken genauso wie bei jedem anderen Haar:
Eine Routine ist dann gut, wenn sie zu deinem Haar passt – nicht wenn sie möglichst viele Schritte hat.
Deine Lissi & Sophie
Lissi Weber – professionelle Haarpflege und Friseurwissen aus dem Salon in Schweinfurt