MITCH Matterial richtig anwenden: starker Halt und ultra-mattes Styling ohne zu viel Produkt
MITCH Matterial richtig anwenden: starker Halt und ultra-mattes Styling ohne zu viel Produkt
Bei einem Styling Clay klingt die Anwendung zunächst ziemlich unkompliziert:
etwas Produkt nehmen, ins Haar geben und fertig.
Gerade bei einem trockenen, stark texturierenden Stylingprodukt wie MITCH Matterial von Paul Mitchell entscheidet die Menge aber ziemlich deutlich darüber, ob der Look am Ende griffig, matt und strukturiert aussieht – oder ob sich das Haar schwer, stumpf und unnötig mit Produkt beladen anfühlt.
Matterial gehört innerhalb der MITCH Stylingprodukte zu den stärkeren und deutlich matteren Varianten.
Das Ziel ist also nicht ein weicher, glänzender oder besonders flexibler Look.
Matterial ist dann interessant, wenn du sichtbare Textur, starken Halt und möglichst wenig Glanz möchtest.
Und obwohl das Produkt häufig als „Clay“ bezeichnet wird, würden wir es nicht einfach nach der Regel behandeln:
Clay = immer trocken ins Haar, immer extrem matt und immer nur für dickes Haar.
So eindeutig funktionieren Stylingkategorien nämlich nicht.
Entscheidend ist das konkrete Produkt.
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Die wichtigste Antwort zuerst
MITCH Matterial wird zunächst in einer kleinen Menge zwischen den Händen verteilt und kann anschließend sowohl in feuchtes als auch in trockenes Haar eingearbeitet werden.
Paul Mitchell beschreibt das Produkt mit starkem Halt und einem trockenen, matten Finish.
Gerade wenn du feines Haar hast, würden wir besonders kontrolliert dosieren: Matterial kann zwar sehr gut Struktur und optisch mehr Fülle erzeugen, zu viel Stylingprodukt kann feines Haar aber gleichzeitig wieder unnötig zusammenziehen und beschweren.
| Dein Ziel | Matterial |
|---|---|
| starker Halt | ja |
| sehr mattes Finish | ja |
| mehr sichtbare Textur | ja |
| feines Haar | möglich – sparsam dosieren |
| Anwendung im feuchten Haar | ja |
| Anwendung im trockenen Haar | ja |
| glänzender Wet Look | nein |
| sehr weicher, flexibler Style | eher nicht der Hauptjob |
Der wichtigste Unterschied zu vielen leichteren Stylingprodukten ist deshalb:
Matterial soll nicht möglichst unsichtbar sein – es soll dem Haar bewusst Griff und Struktur geben.
Was ist MITCH Matterial eigentlich?
Paul Mitchell bezeichnet Matterial als Styling Clay beziehungsweise Styling Paste für starken Halt und ein mattes, trockenes Finish.
Das Haar soll dadurch stärker definiert und texturiert wirken.
Gerade bei kurzen bis mittellangen Männerhaarschnitten kann das sinnvoll sein, wenn die Schnittstruktur sichtbar werden soll.
Ein strukturierter Oberkopf, ein Textured Crop, ein moderner Fade mit längerem Deckhaar oder ein bewusst trockener Undone-Look brauchen häufig nicht mehr Glanz – sondern mehr Grip und Trennung zwischen den einzelnen Haarpartien.
Genau dort liegt der Matterial-Job.
Was wir dabei nicht machen würden:
Aus dem Wort „Clay“ eine komplette Produktwissenschaft ableiten.
Stylingprodukte werden im Handel sehr unterschiedlich als Clay, Paste, Putty, Wax oder Cream bezeichnet. Teilweise überschneiden sich diese Begriffe sogar beim selben Produkt.
Für dich ist deshalb weniger wichtig, was vorne auf der Verpackung steht.
Wichtiger ist:
Wie stark hält es? Wie matt wird es? Wie viel Bewegung bleibt? Und passt dieses Ergebnis zu deinem Style?
So wendest du MITCH Matterial richtig an
Die wichtigste Regel lautet auch hier:
Nicht direkt mit einer großen Menge starten.
Nimm zunächst nur wenig Produkt und verteile Matterial gründlich zwischen deinen Handflächen und Fingern.
Gerade bei einem trockener wirkenden Stylingprodukt ist dieser Schritt wichtig.
Wenn ein kompakter Produktklecks direkt an einer Stelle im Haar landet, lässt er sich deutlich schwieriger gleichmäßig verteilen.
Anschließend arbeitest du das Produkt in die Bereiche ein, die tatsächlich mehr Struktur brauchen.
Bei einem kurzen Männerhaarschnitt kann das nahezu das gesamte Deckhaar sein.
Bei etwas längerem Haar kann es dagegen sinnvoller sein, zuerst die Grundform aufzubauen und anschließend gezielt einzelne Partien, Spitzen oder den vorderen Bereich stärker herauszuarbeiten.
Erst wenn du danach noch zu wenig Kontrolle oder Textur hast, nimmst du etwas Produkt nach.
Matterial funktioniert besser in kontrollierten Schichten als nach dem Prinzip „viel hilft viel“.
Feucht oder trocken – wann ist Matterial besser?
Hier wird es interessant.
Matterial kann laut Hersteller sowohl im feuchten als auch im trockenen Haar verwendet werden.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass beide Anwendungen exakt dasselbe Stylinggefühl erzeugen.
Matterial im feuchten Haar
Im leicht feuchten beziehungsweise handtuchtrockenen Haar lässt sich eine kleine Produktmenge häufig einfacher über größere Bereiche verteilen.
Das kann sinnvoll sein, wenn du schon beim Aufbau deiner Frisur Struktur und Kontrolle integrieren möchtest.
Gerade wenn das Haar etwas länger oder sehr dicht ist, kann dieser Weg angenehmer sein, weil das Produkt nicht sofort punktuell an einzelnen trockenen Stellen hängen bleibt.
Danach wird der Style weiter aufgebaut und getrocknet.
Matterial im trockenen Haar
Im trockenen Haar kannst du deutlich gezielter am sichtbaren Finish arbeiten.
Einzelne Strähnen lassen sich separieren, Spitzen betonen und ein bereits vorhandener Haarschnitt stärker texturieren.
Gerade bei kurzen strukturierten Styles ist die trockene Anwendung deshalb sehr naheliegend.
Trotzdem würden wir eine Aussage bewusst nicht übernehmen:
„Trockenes Haar bedeutet bei Matterial automatisch stärkeren Halt.“
Bei einigen anderen MITCH Produkten beschreibt Paul Mitchell tatsächlich unterschiedliche Haltstärken je nach feuchter oder trockener Anwendung.
Für Matterial gibt der Hersteller diese Abstufung aber nicht ausdrücklich vor.
Deshalb übertragen wir sie auch nicht einfach.
Feucht oder trocken ist hier zunächst eine Anwendungsentscheidung – keine pauschale Hold-Stufe.
Wie viel Matterial brauchst du wirklich?
Eine feste Mengenangabe funktioniert bei Stylingprodukten selten besonders gut.
Ein Mann mit sehr kurzem, feinem Haar braucht eine komplett andere Produktmenge als jemand mit dichtem, kräftigem Deckhaar.
Auch die Frage, ob du lediglich einzelne Spitzen definieren oder das komplette Deckhaar texturieren möchtest, verändert die Menge.
Deshalb würden wir keine universelle „Erbsengröße“ als Gesetz festlegen.
Besser ist:
kleine Menge → vollständig verteilen → Ergebnis beurteilen → bei Bedarf nachlegen.
Gerade Matterial macht ziemlich schnell deutlich, warum diese Vorgehensweise sinnvoll ist.
Ein mattes Styling lebt unter anderem von Griff und trockenerer Textur.
Wenn du davon aber zu viel erzeugst, kann aus „griffig“ irgendwann „schwer zu verteilen“ werden.
Und aus einem lockeren texturierten Style wird plötzlich ein Haar, in dem einfach sehr viel Produkt steckt.
Matterial bei feinem Haar – funktioniert das überhaupt?
Ja.
Paul Mitchell positioniert Matterial ausdrücklich auch im Bereich von feinem beziehungsweise dünner wirkendem Haar.
Und grundsätzlich ergibt das auch stylingtechnisch Sinn.
Feines Haar wirkt schnell noch flacher, wenn es sehr glänzend, glatt oder stark gebündelt wird.
Ein trockenes, mattes Styling kann dagegen einzelne Strähnen stärker voneinander trennen und dadurch optisch mehr Struktur und Fülle erzeugen.
Wichtig ist das Wort:
optisch.
Matterial macht aus einer feinen Haarfaser keine dauerhaft dickere Haarfaser.
Es verändert auch nicht biologisch deine Haardichte.
Was Styling leisten kann, ist etwas anderes:
Es kann die Haare strukturieren, voneinander trennen und den Style so aufbauen, dass das Haar voller beziehungsweise griffiger wirkt.
Genau das ist ein realistischer Nutzen.
Bei feinem Haar ist die Dosierung doppelt wichtig
Feines Haar profitiert zwar von Textur, verträgt aber häufig weniger Produktmasse.
Deshalb würden wir Matterial bei sehr feinem Haar nicht sofort vom Ansatz bis in jede einzelne Strähne verteilen.
Starte lieber dort, wo die Struktur sichtbar werden soll.
Zum Beispiel im Deckhaar, in den oberen Längen und Spitzen oder gezielt in der Vorderpartie.
Wenn der Ansatz selbst bereits genügend Stand besitzt, muss dort nicht zwangsläufig viel Clay eingearbeitet werden.
So bekommst du die matte Textur, ohne die Basis des Stylings unnötig schwer zu machen.
Und bei dichtem oder kräftigem Haar?
Bei kräftigerem beziehungsweise sehr dichtem Haar brauchst du möglicherweise etwas mehr Produkt.
Trotzdem sollte Matterial auch hier nicht einfach nur über die Oberfläche gestrichen werden.
Teile dichtes Deckhaar lieber gedanklich in mehrere Bereiche auf und arbeite kleine Mengen nacheinander ein.
So gelangt das Produkt nicht nur an die äußersten Spitzen, sondern dorthin, wo tatsächlich Kontrolle benötigt wird.
Danach kannst du den fertigen Style mit den Fingern strukturieren.
Warum wirkt Matterial so matt?
Matterial ist auf ein trockenes, nicht glänzendes Finish ausgerichtet.
Das bedeutet vor allem:
Das Haar soll nach dem Styling nicht aussehen, als wäre ein glänzendes Gel, Öl oder eine klassische Pomade darin verteilt worden.
Licht wird weniger stark durch eine glatte, glänzende Produktoberfläche reflektiert – dadurch wirkt der Style trockener und matter.
In der aktuellen Inhaltsstoffliste finden sich unter anderem Kaolin und Bentonite, also mineralische Clay-Bestandteile.
Außerdem enthält die Formulierung unter anderem Wachse und filmbildende Komponenten wie PVP.
Was wir daraus allerdings nicht machen würden:
„Die Tonerde saugt sämtliches Fett aus deinem Haar.“
oder:
„Kaolin sorgt für den starken Halt.“
So lässt sich eine fertige Stylingformulierung nicht seriös erklären.
Kaolin, Bentonite und PVP – was machen diese Inhaltsstoffe?
Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum INCI-Listen nicht als Sammlung einzelner Wunderwirkstoffe gelesen werden sollten.
Stylingprodukte funktionieren als Gesamtformulierung.
Filmbildende Polymere können dazu beitragen, dass Haare miteinander beziehungsweise in einer gewünschten Form stabilisiert werden.
Wachse und strukturgebende Bestandteile beeinflussen Konsistenz, Griff und Verteilung.
Mineralische Bestandteile wie Kaolin und Bentonite gehören zur Clay-Formulierung.
Aber:
Aus einem einzelnen Inhaltsstoff lässt sich weder eine feste Haltdauer noch das komplette Finish eines Produktes ableiten.
Selbst zwei Stylingprodukte mit PVP können sich im Haar vollkommen unterschiedlich anfühlen.
Konzentration, weitere Inhaltsstoffe und die komplette Produktmatrix spielen zusammen.
Deshalb schreiben wir nicht:
PVP = zehn Stunden Halt.
Oder:
Clay = kein fettiger Ansatz mehr.
Das wären zwei typische Beispiele dafür, aus einer INCI-Liste mehr herauszulesen, als sie tatsächlich beweist.
Bedeutet „ultra-matt“, dass das Haar stumpf aussehen muss?
Nicht zwangsläufig.
Sehr matt bedeutet zunächst einmal:
möglichst wenig sichtbarer Produktglanz.
Das kann bei einem strukturierten Short Cut extrem modern aussehen.
Wenn du allerdings bereits sehr trockenes, stumpf wirkendes Haar hast und zusätzlich viel Matterial verwendest, kann das Gesamtergebnis natürlich trockener wirken, als du eigentlich möchtest.
Das ist kein Fehler des Produkts.
Dann passt schlicht das gewünschte Finish möglicherweise nicht zu deinem Ausgangszustand oder du verwendest zu viel.
Die Frage sollte deshalb nicht lauten:
„Ist matt gut oder schlecht?“
Sondern:
„Möchte ich genau diesen trockenen, strukturierten Look?“
Welche Styles funktionieren besonders gut mit Matterial?
Matterial macht vor allem dort Sinn, wo Struktur sichtbar werden soll.
Dazu gehören beispielsweise kurze bis mittellange Styles, bei denen das Deckhaar nicht glatt und glänzend anliegen soll.
Ein Textured Crop kann damit stärker separiert werden.
Bei einem Fade mit längerem Oberkopf lässt sich das Deckhaar gezielt strukturieren.
Auch lässige Undone-Styles können von mehr Grip profitieren.
Was Matterial dagegen nicht automatisch sein muss:
die beste Wahl für jeden klassischen Seitenscheitel, jeden Wet Look oder jeden weich fallenden Style.
Wenn du einen deutlich glänzenderen oder sehr flexiblen Look möchtest, suchst du schlicht einen anderen Produktcharakter.
Und genau deshalb ist es besser, Stylingprodukte nach dem gewünschten Ergebnis auszuwählen als nur nach der Aufschrift „Clay“.
Kann Matterial klebrig oder schwer zu verteilen sein?
Das kann individuell durchaus so empfunden werden.
Gerade stark texturierende, trockener werdende Stylingprodukte entwickeln mehr Griff.
Dieser Griff ist ja ein Teil dessen, was beim Styling gewünscht ist.
Je nach Produktmenge, Haarstruktur und Geschwindigkeit beim Einarbeiten kann sich das aber auch stärker „tacky“ beziehungsweise klebriger anfühlen.
Aktuelle Nutzererfahrungen zu Matterial fallen entsprechend unterschiedlich aus. Manche loben gerade die griffige Textur und den matten Halt, andere empfinden das Produkt schneller als trocken oder klebrig.
Deshalb würden wir weder sagen:
„Matterial klebt niemals.“
noch:
„Matterial ist grundsätzlich schwer zu verarbeiten.“
Die Anwendung macht einen großen Unterschied.
Wenig Produkt und eine gute Verteilung in den Händen helfen enorm.
Warum solltest du Matterial erst in den Händen verteilen?
Weil du damit verhinderst, dass ein Großteil der Produktmenge direkt auf einer einzigen Haarstelle landet.
Gerade ein Stylingprodukt mit viel Grip lässt sich danach nur schwer wieder vollkommen gleichmäßig durch das gesamte Haar ziehen.
Wenn Matterial dagegen bereits dünn über Hände und Finger verteilt ist, kannst du es wesentlich kontrollierter einarbeiten.
Das gilt besonders bei feinem Haar.
Ein großer Produktklecks an einer Stelle kann dort sofort Haare bündeln und das Volumen reduzieren.
Muss Matterial direkt an den Ansatz?
Nicht unbedingt.
Das hängt von deinem Style ab.
Wenn du am Ansatz gezielt mehr Kontrolle brauchst, kann dort natürlich Produkt eingesetzt werden.
Bei feinem Haar würden wir aber nicht automatisch eine große Menge direkt in den Ansatz arbeiten.
Oft reicht es, die oberen Längen und Spitzen stärker zu strukturieren.
Das Haar wirkt dann texturierter und voller, ohne dass die Ansatzpartie unnötig mit Produkt gesättigt wird.
Kann ich Matterial jeden Tag benutzen?
Ein Stylingprodukt kann grundsätzlich regelmäßig verwendet werden, wenn Haar und Kopfhaut damit gut zurechtkommen.
Wichtig ist eher, wie viel Produkt sich über mehrere Tage ansammelt.
Wenn du täglich neue Mengen Clay in ungewaschenes Haar gibst, entsteht irgendwann naturgemäß mehr Produktablagerung.
Dann ist nicht unbedingt ein spezielles Tiefenreinigungsshampoo nötig.
Eine normale gründliche Haarwäsche ist zunächst der logische erste Schritt.
Wie häufig du waschen solltest, lässt sich nicht pauschal über Matterial bestimmen – das hängt von Kopfhaut, Stylingmenge und persönlicher Routine ab.
Lässt sich Matterial leicht auswaschen?
Das würden wir nicht als Garantie versprechen.
Einzelne Nutzer berichten von unkompliziertem Auswaschen, andere Stylingroutinen beziehungsweise größere Mengen können sich natürlich hartnäckiger anfühlen.
In der Praxis gilt:
Normal mit Shampoo waschen und erst beurteilen, ob tatsächlich Rückstände verbleiben.
Du brauchst nicht vorsorglich nach jeder Matterial-Anwendung eine aggressive Tiefenreinigung.
Die häufigsten Fehler mit MITCH Matterial
Zu viel Produkt direkt am Anfang
Gerade bei feinem Haar der Klassiker.
Der Style wird nicht automatisch besser, nur weil mehr Clay darin steckt.
Matterial lieber schrittweise aufbauen.
Matterial nicht ausreichend zwischen den Händen verteilen
Dadurch entstehen schnell einzelne stark belegte Haarpartien.
Das Produkt deshalb zunächst gründlich in den Händen verteilen.
Ein extrem mattes Produkt wählen und eigentlich Glanz wollen
Matterial ist bewusst trocken und matt ausgerichtet.
Wenn du im Kopf eigentlich einen glänzenderen Look hast, ist nicht die Anwendung falsch – sondern das gewünschte Finish passt nicht zum Produkt.
Immer mehr Produkt verwenden, weil der Style nicht funktioniert
Manchmal ist nicht die Menge das Problem.
Vielleicht passt der Halt, das Finish oder der Produkttyp grundsätzlich nicht zu dem Look, den du erreichen möchtest.
Dann ist ein Wechsel sinnvoller als die fünfte Portion Matterial.
„Clay“ als feste Produktregel verstehen
Nicht jeder Clay ist gleich.
Und nicht jedes Produkt, das sich wie ein Clay verhält, wird überall auch so bezeichnet.
Deshalb immer die konkrete Produktleistung beachten.
Wann ist Matterial wahrscheinlich nicht dein Stylingprodukt?
Matterial passt besonders dann, wenn du starken Halt, viel Textur und ein sehr mattes Finish möchtest.
Wenn du dagegen einen weicheren, deutlich flexibleren oder glänzenderen Style suchst, kann ein anderer Stylingweg sinnvoller sein.
Wir bauen an dieser Stelle bewusst keinen kompletten Vergleich aller MITCH Produkte ein.
Denn die Frage „Welches Gel, welche Paste oder welches Clay passt zu mir?“ ist eine andere Kaufentscheidung als:
„Wie verwende ich Matterial richtig?“
Wenn du noch nicht weißt, welcher Stylingcharakter überhaupt zu deinem Look passt, findest du die unterschiedlichen Produkte gesammelt in unserer Männersache.
Dort kannst du dich zunächst nach gewünschtem Halt, Finish und Stylingtyp orientieren.
Häufige Fragen zu MITCH Matterial
Kommt MITCH Matterial ins feuchte oder trockene Haar?
Beides ist möglich. Paul Mitchell gibt Matterial für die Anwendung im feuchten oder trockenen Haar an.
Hält Matterial im trockenen Haar stärker?
Für Matterial gibt es keine offizielle Herstellerregel, nach der trockenes Haar automatisch stärkeren Halt erzeugt. Diese Aussage sollte nicht von anderen MITCH Produkten übernommen werden.
Wie viel Matterial brauche ich?
Starte mit einer kleinen Menge, verteile sie gründlich und arbeite erst bei Bedarf mehr Produkt ein. Haarlänge, Haardichte und gewünschte Textur beeinflussen die benötigte Menge.
Ist Matterial für feines Haar geeignet?
Ja. Paul Mitchell positioniert Matterial auch für feines Haar. Die richtige Dosierung ist dabei besonders wichtig, damit das Haar strukturiert wirkt, ohne unnötig beschwert zu werden.
Macht Matterial feines Haar wirklich dicker?
Nicht dauerhaft. Das Styling kann feines Haar optisch voller und stärker texturiert erscheinen lassen. Die tatsächliche Anzahl oder dauerhafte Dicke deiner Haare verändert ein Styling Clay nicht.
Ist Matterial wirklich matt?
Ja. Matterial ist auf ein trockenes, mattes beziehungsweise sehr mattes Finish ausgerichtet und nicht für einen glänzenden Wet Look gedacht.
Ist Matterial Haargel, Wax oder Clay?
Paul Mitchell führt das Produkt als Styling Clay beziehungsweise Paste. Solche Kategorien überschneiden sich im Markt allerdings häufig. Für die Anwendung sind der starke Halt und das matte Finish wichtiger als die genaue Kategoriebezeichnung.
Kann Matterial kleben?
Ein Stylingprodukt mit starkem Grip kann sich je nach Menge und Haarstruktur klebriger beziehungsweise tacky anfühlen. Eine kleine Menge und gründliches Verteilen erleichtern die Anwendung.
Hinterlässt Matterial Rückstände?
Das lässt sich nicht für jeden Anwender garantieren oder ausschließen. Produktmenge, Haar und Waschgewohnheiten spielen dabei eine Rolle.
Muss ich nach Matterial ein Tiefenreinigungsshampoo verwenden?
Nicht automatisch. Zunächst reicht die normale Haarwäsche. Tiefenreinigung sollte nicht vorsorglich nach jedem Stylingprodukt eingesetzt werden.
Fazit: Matterial funktioniert am besten, wenn du nicht versuchst, zu viel daraus zu machen
MITCH Matterial hat einen ziemlich klaren Job:
starker Halt, sichtbare Textur und ein sehr mattes, trockenes Finish.
Gerade bei kurzen bis mittellangen Männerhaarschnitten kann das eine sehr gute Kombination sein, wenn die Schnittstruktur stärker herausgearbeitet werden soll.
Auch feines Haar kann von dieser Art Styling profitieren, weil mehr Separation und Textur optisch mehr Fülle erzeugen können.
Entscheidend ist dabei allerdings die Menge.
Starte klein.
Verteile das Produkt gründlich zwischen deinen Händen.
Arbeite es gezielt dort ein, wo Struktur benötigt wird.
Und lege erst danach nach.
Matterial kann sowohl im feuchten als auch im trockenen Haar verwendet werden. Welche Variante du wählst, hängt vor allem davon ab, ob du deinen Style bereits beim Aufbau kontrollieren oder im trockenen Haar gezielt stärker texturieren möchtest.
Was du nicht tun solltest:
aus Matterial durch möglichst viel Produkt etwas machen, was es gar nicht sein soll.
Wenn du eigentlich einen glänzenden Look möchtest, ist ein ultra-matter Styler nicht die richtige Wahl.
Wenn du extrem viel Beweglichkeit möchtest, kann ein starkes Clay ebenfalls die falsche Richtung sein.
Und wenn Matterial genau zu deinem gewünschten Ergebnis passt, braucht es meistens gar nicht besonders viel davon.
Das richtige Produkt in der richtigen Menge schlägt fast immer „noch ein bisschen mehr“.
MITCH Matterial – Produktdetails ansehen
Wenn du noch nicht sicher bist, welcher Männerstyler überhaupt zu deinem gewünschten Look passt, findest du unsere Styling- und Pflegeprodukte gesammelt in der Männersache.
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