Texturspray oder Sea Salt Spray: Was passt zu deinem Haar?

Texturspray oder Sea Salt Spray: Was passt zu deinem Haar?

Texturspray oder Sea Salt Spray? Welches Spray gibt Volumen, Griffigkeit und Beach Waves – ohne zu beschweren?

Texturspray, Sea Salt Spray, Volumenspray, Haarspray, Trockenshampoo, Root Lifter – irgendwann klingt alles nach demselben Produkt in einer anderen Dose.

Gerade Texturspray und Sea Salt Spray werden besonders häufig miteinander verwechselt. Beide sollen mehr Struktur, Fülle und Griffigkeit erzeugen. Trotzdem übernehmen sie im Styling nicht denselben Job.

Der wichtigste Unterschied lässt sich ziemlich einfach merken:

Ein trockenes Texturspray kommt vor allem ins bereits trockene beziehungsweise fertig gestylte Haar.

Ein Sea Salt beziehungsweise Sea Spray kann dagegen schon im feuchten Haar eingesetzt werden, um beim Trocknen eine beachy, bewegte Textur aufzubauen – und später auch trocken für zusätzliche Definition verwendet werden.

Bei uns stehen dafür zwei unterschiedliche Produkte im Mittelpunkt:

der Paul Mitchell Style Extend Texturizing Spray und der Awapuhi Wild Ginger Texturizing Sea Spray.

Welcher davon besser passt, entscheidet deshalb weniger dein Haartyp allein als die Frage:

Wie soll dein Haar am Ende aussehen – und an welchem Punkt des Stylings möchtest du das Produkt einsetzen?

Texturspray oder Sea Salt Spray – die schnelle Entscheidung

Dein Stylingziel Welches Produkt passt eher?
trockenes Haar braucht mehr Fülle und Griffigkeit Texturizing Spray
Blowout beziehungsweise fertiges Styling soll lockerer und voller wirken Texturizing Spray
Second-Day-Hair braucht wieder mehr Struktur Texturizing Spray
feuchtes Haar soll zu Beach Waves beziehungsweise lässiger Bewegung trocknen Texturizing Sea Spray
natürliche Wellen sollen beim Lufttrocknen unterstützt werden Sea Spray
trockene Wellen brauchen noch mehr Definition und Textur Sea Spray
fettiger Ansatz soll Öl absorbieren Trockenshampoo – anderer Job
Ansatzvolumen soll beim Föhnen aufgebaut werden Root Lifter – anderer Job
fertige Frisur soll hauptsächlich fixiert werden Haarspray – anderer Job

Damit ist auch schon klar:

Es gibt nicht das eine „beste Texturspray“.

Beide Produkte können mehr Struktur erzeugen, aber auf unterschiedlichen Wegen.

Was macht ein trockenes Texturspray?

Der Paul Mitchell Style Extend Texturizing Spray wird auf trockenem Haar angewendet.

Paul Mitchell positioniert ihn für mehr Body, Fülle und eine formbare, eher natürliche beziehungsweise undone wirkende Textur.

Das ist besonders interessant, wenn dein Styling eigentlich schon fertig ist, aber noch etwas fehlt.

Zum Beispiel:

Dein Blowout ist schön, fällt aber etwas zu glatt.

Deine Längen haben zwar Bewegung, aber kaum Griffigkeit.

Oder dein Haar sieht am zweiten Tag noch sauber aus, liegt aber zunehmend flach am Kopf.

Dann kann ein trockenes Texturspray helfen, dem bereits fertigen Haar wieder mehr Struktur und Fülle zu geben.

Wann benutze ich Texturizing Spray?

Vor allem nach dem Trocknen beziehungsweise Styling.

Das unterscheidet ihn deutlich von einem Mousse, Root Lifter oder vielen anderen Volumenprodukten.

Diese Produkte begleiten bereits den Aufbau des Stylings.

Das trockene Texturspray ist eher:

„Meine Frisur steht schon – jetzt möchte ich mehr Body, Grip und ein weniger glattes Finish.“

Gerade das macht es für Second-Day-Hair interessant.

Was bedeutet eigentlich „Griffigkeit“?

Griffigkeit klingt zunächst so, als müsste sich das Haar danach rau oder klebrig anfühlen.

Das ist nicht das Ziel.

Im Styling bedeutet mehr Grip eher, dass die Haarfasern nicht mehr so extrem glatt aneinander vorbeirutschen.

Das Haar lässt sich dadurch beispielsweise leichter auflockern, bekommt mehr sichtbare Struktur und bestimmte Frisuren können formbarer werden.

Du möchtest dabei aber trotzdem Bewegung behalten.

Deshalb sollte ein gutes Textur-Ergebnis nicht bedeuten:

Je klebriger, desto besser.

Ist Texturspray dasselbe wie Haarspray?

Nein – auch wenn die Grenzen je nach Formulierung etwas überlappen können.

Der Style Extend Texturizing Spray wird von Paul Mitchell sogar als sehr leichtes Spray mit Halt beschrieben.

Der Schwerpunkt liegt aber auf Textur, Body und einem formbaren Finish.

Bei klassischem Haarspray steht stärker im Vordergrund, die bereits fertige Frisur zu fixieren.

Vereinfacht:

Texturspray = mehr Struktur und Grip.

Haarspray = mehr Fixierung und Haltbarkeit.

Wenn deine Frisur also bereits genau richtig aussieht und einfach nur länger unverändert bleiben soll, ist Haarspray wahrscheinlich die logischere Kategorie.

Wenn dein Haar dagegen zu glatt, zu weich beziehungsweise zu wenig greifbar wirkt, ist Texturspray interessanter.

Was macht ein Sea Salt Spray?

Der Awapuhi Wild Ginger Texturizing Sea Spray verfolgt einen anderen Ansatz.

Er kann sowohl auf feuchtem als auch auf trockenem Haar eingesetzt werden.

Im feuchten Haar wird er interessant, wenn du beim Trocknen bereits mehr Struktur und Bewegung erzeugen möchtest.

Du kannst das Haar anschließend beispielsweise einkneten und lufttrocknen oder mit einem Diffusor arbeiten.

Im trockenen Haar kann das Sea Spray zusätzliche Definition beziehungsweise Lift geben.

Der Fokus liegt deshalb stärker auf:

Beach Waves, zerzauster Textur, Bewegung und einem bewusst weniger polierten Finish.

Sea Salt Spray oder Texturspray für Beach Waves?

Für klassische Beach Waves würde ich zuerst zum Sea Spray schauen.

Denn hier entsteht die gewünschte Textur häufig bereits während des Trocknens.

Gerade wenn dein Haar eine leichte natürliche Bewegung besitzt, kannst du das Produkt ins feuchte Haar geben, einkneten und anschließend lufttrocknen beziehungsweise diffusen.

Das Ziel ist nicht eine perfekt glatt geföhnte Oberfläche.

Das Ziel ist:

Bewegung sichtbar machen und eine lässige, griffigere Struktur unterstützen.

Ein trockenes Texturspray kann Beach Waves anschließend ebenfalls auflockern – es ist aber nicht der gleiche Aufbau-Schritt.

Macht Sea Salt Spray aus glattem Haar Locken?

Nicht automatisch.

Ein Sea Spray kann Textur und vorhandene Bewegung unterstützen.

Es verändert aber deine natürliche Haarstruktur nicht grundsätzlich.

Wenn dein Haar von Natur aus komplett glatt ist, wird ein Spray allein daraus keine dauerhaft ausgeprägten Locken machen.

Es kann dem Styling aber mehr Grip geben und beispielsweise mechanisch erzeugte Wellen weniger glatt beziehungsweise poliert wirken lassen.

Ist Sea Salt Spray nur für lockiges Haar?

Nein.

Paul Mitchell positioniert den Awapuhi Texturizing Sea Spray für alle Haartypen und besonders auch für feines bis mittleres Haar.

Du brauchst also keine ausgeprägten Locken, um ein Sea Spray verwenden zu können.

Es hängt vielmehr vom gewünschten Finish ab.

Wenn du sehr glattes Haar besitzt und ein bewusst lässigeres, strukturierteres Ergebnis möchtest, kann es ebenfalls interessant sein.

Texturspray oder Sea Salt Spray bei feinem Haar?

Beides kann funktionieren.

Feines Haar braucht nicht automatisch immer das vermeintlich leichteste Produkt.

Entscheidend ist wieder der Job.

Wenn dein feines Haar bereits trocken und fertig gestylt ist und hauptsächlich mehr Fülle und Grip benötigt, ist der Style Extend Texturizing Spray der logischere Weg.

Wenn du dein feines Haar dagegen lufttrocknen beziehungsweise mit Bewegung stylen möchtest und mehr beachy Texture suchst, ist der Sea Spray interessanter.

Der größte Fehler bei feinem Haar ist nicht automatisch die Produktart.

Es ist häufig die Menge.

Kann Texturspray feines Haar beschweren?

Ja – wenn du zu viel verwendest.

Ein Stylingprodukt kann noch so gut für feines Haar geeignet sein: Wenn du das Haar damit sättigst, steigt die Produktmenge trotzdem.

Dann kann aus angenehmer Griffigkeit irgendwann ein schweres, klebriges oder stumpfes Haargefühl werden.

Deshalb:

mit wenig beginnen und nur bei Bedarf nachlegen.

Du solltest dein Haar nicht komplett nass sprühen, wenn du eigentlich nur trocken etwas mehr Body möchtest.

Warum fühlt sich Texturspray manchmal „dreckig“ an?

Weil genau die gewünschte Griffigkeit leicht überdosiert werden kann.

Sehr glattes Haar fühlt sich normalerweise weich und rutschig an.

Ein Texturprodukt verändert dieses Gefühl bewusst.

Bei der richtigen Menge entsteht daraus angenehmer Grip.

Bei zu viel Produkt kann sich das Haar dagegen zunehmend stumpf, klebrig oder belegt anfühlen.

Das bedeutet nicht zwingend, dass mit dem Produkt etwas nicht stimmt.

Es kann schlicht bedeuten:

Du hast die Grenze zwischen Textur und Überladung überschritten.

Ist Texturspray dasselbe wie Trockenshampoo?

Nein.

Das ist eine besonders wichtige Unterscheidung.

Ein Trockenshampoo wird hauptsächlich dafür verwendet, überschüssiges Öl beziehungsweise Fett am Ansatz zu absorbieren und das Haar zwischen Wäschen aufzufrischen.

Der Style Extend Texturizing Spray wird dagegen für Body, Griffigkeit und Textur eingesetzt.

Er kann dein Second-Day-Styling voller aussehen lassen.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass er gleichzeitig den fettigen Ansatz wie ein Trockenshampoo behandelt.

Wenn dein Problem lautet:

„Mein Ansatz ist fettig.“

brauchst du eine andere Produktfunktion als bei:

„Mein Haar ist sauber, aber komplett platt.“

Kann ich Texturspray statt Trockenshampoo benutzen?

Wenn dein Ansatz tatsächlich ölig ist: nicht als gleichwertigen Ersatz.

Wenn dein Haar dagegen am zweiten Tag nur etwas Volumen und Struktur verloren hat, obwohl es noch sauber aussieht, kann ein trockenes Texturspray genau der passendere Job sein.

Deshalb können beide Produkte in einer Second-Day-Routine vorkommen – aber nicht zwangsläufig gleichzeitig.

Texturspray oder Root Lifter?

Auch das hängt vom Zeitpunkt ab.

Ein Root Lifter wird verwendet, bevor beziehungsweise während das Volumen aufgebaut wird.

Das Paul Mitchell Extra-Body Root Boost kommt beispielsweise ins feuchte Haar beziehungsweise gezielt an den Ansatz und wird anschließend mit dem Föhn aktiviert beziehungsweise in Form gebracht.

Ein trockenes Texturspray kommt erst später ins Spiel.

Vereinfacht:

Root Lifter = Ansatzvolumen aufbauen.

Texturspray = trockenem Haar zusätzlich Body und Grip geben.

Wenn dein Ansatz schon direkt nach dem Waschen und Föhnen flach ist, würde ich zuerst die Stylingbasis prüfen.

Unseren ausführlichen Ratgeber dazu findest du unter Root Lifter richtig anwenden.

Kann ich Root Lifter und Texturspray kombinieren?

Ja – wenn beide tatsächlich unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Du könntest beispielsweise beim Föhnen mit Root Lifter Ansatzvolumen aufbauen und später im trockenen Haar mit Texturizing Spray zusätzliche Griffigkeit und Fülle erzeugen.

Aber du musst nicht automatisch beides verwenden.

Wenn dein Styling nach dem Föhnen bereits perfekt funktioniert, brauchst du kein weiteres Produkt nur deshalb, weil es theoretisch noch dazugehören könnte.

Texturspray oder Schaumfestiger?

Mousse beziehungsweise Schaumfestiger wird normalerweise vor dem Föhnen beziehungsweise während des Stylingaufbaus verwendet.

Trockenes Texturspray kommt danach.

Ein Mousse kann also Fülle und Stylingunterstützung im gesamten Haar aufbauen.

Ein Texturspray kann das fertige Haar später strukturierter und griffiger machen.

Auch hier gilt wieder:

Stylingbasis und Finish sind nicht dasselbe.

Sea Salt Spray oder Schaumfestiger?

Sea Spray liegt etwas dazwischen, weil er bereits ins feuchte Haar kommen kann.

Der Unterschied ist vor allem das angestrebte Ergebnis.

Mousse wird häufig für kontrollierten Body, Volumen und Stylingunterstützung verwendet.

Sea Spray ist stärker auf Textur, Bewegung und einen lässigeren Beach-Look ausgerichtet.

Wenn du einen sehr glatten, polierten Blowout möchtest, ist Sea Spray deshalb nicht automatisch die erste Wahl.

Trocknet Sea Salt Spray die Haare aus?

Nicht zwangsläufig.

Das ist einer der häufigsten pauschalen Sätze über Sea Salt Sprays:

„Salz zieht dem Haar Wasser und trocknet es immer aus.“

So einfach lässt sich ein fertiges Kosmetikprodukt aber nicht beurteilen.

Der Awapuhi Texturizing Sea Spray enthält unter anderem Magnesium Sulfate, aber natürlich besteht die Formulierung nicht nur aus diesem einen Stoff.

Wie sich ein Stylingprodukt im Haar anfühlt, hängt von der gesamten Rezeptur, deinem Haarzustand und der verwendeten Menge ab.

Ein Sea Spray kann bewusst mehr Grip erzeugen und sich dadurch weniger weich anfühlen als ein Smoothing-Serum.

Das ist zunächst Teil des gewünschten Stylingeffekts.

Kann Sea Salt Spray trockenes Haar trotzdem unangenehm machen?

Ja.

Wenn dein Haar bereits sehr trocken, porös oder stark beansprucht ist und du zusätzlich große Mengen eines griffigen Texturproduktes verwendest, kann sich das Ergebnis für dich zu trocken beziehungsweise stumpf anfühlen.

Dann ist die Lösung aber nicht die Regel:

„Sea Salt Spray ist grundsätzlich schlecht.“

Sondern eher:

Menge reduzieren, Häufigkeit prüfen und schauen, ob das gewünschte Finish überhaupt zu deinem aktuellen Haarzustand passt.

Öffnet Salz die Schuppenschicht?

So würden wir das nicht erklären.

Die Vorstellung, einzelne Inhaltsstoffe würden die Haarschuppenschicht einfach wie eine Tür „öffnen“ und „schließen“, führt häufig zu falschen Schlussfolgerungen.

Für die Produktauswahl ist eine andere Frage viel nützlicher:

Wie fühlt sich die komplette Formulierung auf deinem Haar an und erfüllt sie deinen Stylingjob?

Ist Sea Salt Spray gleichzeitig Hitzeschutz?

Nicht automatisch.

Nur weil ein Produkt auf feuchtes Haar gegeben und anschließend eventuell geföhnt beziehungsweise diffust wird, besitzt es nicht zwangsläufig einen bestätigten Schutz vor Stylinghitze.

Für den Awapuhi Texturizing Sea Spray würde ich deshalb keinen separaten Hitzeschutzclaim voraussetzen, wenn dieser für die konkrete aktuelle Produktversion nicht ausdrücklich ausgewiesen ist.

Wenn du heiße Tools verwendest und einen bestätigten Hitzeschutz benötigst, sollte diese Funktion separat abgedeckt werden.

Dazu findest du unseren ausführlichen Ratgeber Hitzeschutz für Haare richtig anwenden.

Wie benutze ich den Style Extend Texturizing Spray richtig?

Der wichtigste Punkt:

auf trockenem Haar.

Style zunächst dein Haar so, wie du es grundsätzlich tragen möchtest.

Danach kannst du den Spray dort einsetzen, wo dir noch mehr Fülle beziehungsweise Struktur fehlt.

Arbeite zunächst sparsam.

Du kannst das Haar anschließend mit den Fingern auflockern und beurteilen, ob bereits genügend Textur vorhanden ist.

Wenn nicht, kannst du gezielt etwas nachlegen.

Weniger sinnvoll ist es, sofort so viel Spray zu verwenden, dass größere Haarpartien deutlich nass werden.

Wie benutze ich den Awapuhi Texturizing Sea Spray richtig?

Hier hast du zwei Möglichkeiten.

Im feuchten Haar

Produkt gleichmäßig dort verteilen, wo du mehr Textur beziehungsweise Bewegung möchtest.

Anschließend kannst du das Haar einkneten.

Danach entweder lufttrocknen oder mit dem Diffusor arbeiten.

Das ist der typische Weg für Beach Waves beziehungsweise eine natürlichere, bewegte Struktur.

Im trockenen Haar

Hier kann der Spray genutzt werden, um bestehenden Wellen oder dem fertigen Styling noch zusätzliche Definition und Lift zu geben.

Auch dabei gilt:

erst wenig, dann bei Bedarf mehr.

Kann ich Sea Spray und Texturizing Spray zusammen benutzen?

Technisch ja.

Die bessere Frage ist wieder:

Braucht dein Styling beide?

Zum Beispiel könntest du Sea Spray im feuchten Haar verwenden, Beach Waves trocknen und anschließend mit einer kleinen Menge Dry Texture Spray noch etwas zusätzliche Griffigkeit beziehungsweise Fülle erzeugen.

Das kann sinnvoll sein.

Wenn dein Ergebnis allerdings bereits perfekt ist, brauchst du nicht noch eine zweite Produktschicht.

Gerade bei feinem Haar kann unnötiges Layering das Styling eher verschlechtern.

Was ist besser für Second-Day-Hair?

Wenn dein Haar noch sauber ist, aber Fülle und Struktur verloren hat, ist ein trockenes Texturspray besonders interessant.

Wenn deine Wellen am zweiten Tag ihre Definition verloren haben, kann auch eine sehr gezielte Sea-Spray-Anwendung sinnvoll sein.

Wenn dagegen hauptsächlich dein Ansatz fettig ist:

Trockenshampoo.

Second-Day-Hair ist also kein einzelnes Problem.

Deshalb gibt es auch nicht das eine Produkt dafür.

Welches Produkt ist besser für einen Blowout?

Für einen klassischen, eher polierten Blowout würde ich Sea Spray nicht automatisch als ersten Schritt wählen.

Wenn du dein Blowout-Volumen bereits aufgebaut hast und anschließend etwas mehr Grip beziehungsweise luftige Fülle möchtest, passt ein trockenes Texturspray meist logischer.

Wenn du schon beim Trocknen einen absichtlich lässigeren, weniger polierten Look möchtest, kann Sea Spray wiederum interessanter werden.

Welches Produkt ist besser für Beach Waves?

Awapuhi Texturizing Sea Spray.

Das ist genau einer seiner zentralen Einsatzzwecke.

Er lässt sich schon ins feuchte Haar geben und eignet sich dadurch viel besser dazu, eine beachy Bewegung während des Trocknens aufzubauen.

Welches Produkt ist besser für glattes, feines Haar?

Wenn dein Ziel hauptsächlich mehr Fülle im bereits trockenen Haar ist:

eher der Style Extend Texturizing Spray.

Wenn du aus deinem feinen Haar einen bewusst bewegteren, beachy Look stylen möchtest:

eher der Awapuhi Texturizing Sea Spray.

Es gibt also keinen Gewinner unabhängig vom Stylingziel.

Die häufigsten Fehler bei Textursprays

Der erste Fehler ist, Dry Texture Spray und Sea Spray als dasselbe Produkt zu behandeln.

Der zweite ist Überdosierung.

Der dritte:

Texturizing Spray auf einen fettigen Ansatz zu sprühen und dieselbe Ölabsorption wie von Trockenshampoo zu erwarten.

Der vierte ist, Sea Spray einfach zum Hitzeschutz zu erklären, nur weil anschließend geföhnt wird.

Und der fünfte:

immer mehr verschiedene Volumenprodukte übereinanderzulegen, obwohl das eigentliche Problem gar nicht klar definiert ist.

Häufige Fragen zu Texturspray und Sea Salt Spray

Was ist der Unterschied zwischen Texturspray und Sea Salt Spray?

Ein trockenes Texturspray wird hauptsächlich im trockenen, bereits gestylten Haar für Body, Griffigkeit und Struktur eingesetzt. Sea Spray kann dagegen bereits im feuchten Haar für Beach Waves und Bewegung verwendet und später auch trocken zur Definition eingesetzt werden.

Ist Texturspray für feines Haar geeignet?

Ja. Besonders bei feinem Haar sollte die Menge allerdings kontrolliert werden, damit aus zusätzlicher Griffigkeit keine unnötige Schwere entsteht.

Ist Sea Salt Spray für feines Haar geeignet?

Ja. Der Awapuhi Texturizing Sea Spray wird von Paul Mitchell ausdrücklich auch für feines bis mittleres Haar positioniert.

Kommt Texturspray auf nasses oder trockenes Haar?

Der Style Extend Texturizing Spray kommt auf trockenes Haar.

Kommt Sea Salt Spray auf nasses oder trockenes Haar?

Der Awapuhi Texturizing Sea Spray kann sowohl auf feuchtem als auch auf trockenem Haar verwendet werden.

Kann ich Texturspray statt Haarspray verwenden?

Teilweise können sich die Funktionen überschneiden. Texturspray fokussiert aber stärker auf Body und Griffigkeit, Haarspray stärker auf die Fixierung des fertigen Stylings.

Kann ich Texturspray statt Trockenshampoo verwenden?

Nicht wenn dein Hauptproblem ein fettiger Ansatz ist. Für den Style Extend Texturizing Spray ist Ölabsorption nicht der zentrale ausgewiesene Produktjob.

Kann Sea Salt Spray die Haare austrocknen?

Ein griffiges Stylingprodukt kann sich besonders bei trockenem Haar beziehungsweise Überdosierung trockener anfühlen. Ob das passiert, hängt aber von Formulierung, Haarzustand und Menge ab. „Sea Salt Spray trocknet immer aus“ ist zu pauschal.

Ist Sea Salt Spray Hitzeschutz?

Nicht automatisch. Ein Hitzeschutz sollte für das konkrete Produkt ausdrücklich ausgewiesen sein.

Macht Sea Salt Spray Locken?

Es kann vorhandene Bewegung und Wellen unterstützen, verändert aber eine von Natur aus glatte Haarstruktur nicht automatisch in ausgeprägte Locken.

Was eignet sich besser für Beach Waves?

Sea Spray ist dafür der klarere Produktweg.

Was eignet sich besser für Second-Day-Volumen?

Bei sauberem, aber flacher gewordenem Haar ist ein trockenes Texturspray besonders interessant.

Was eignet sich besser für Ansatzvolumen?

Wenn Volumen bereits beim Föhnen direkt am Ansatz aufgebaut werden soll, ist ein Root Lifter zielgerichteter.

Fazit: Nicht „welches Texturspray ist besser?“ – sondern „welche Textur möchtest du?“

Der Style Extend Texturizing Spray und der Awapuhi Wild Ginger Texturizing Sea Spray erfüllen nicht denselben Job.

Der Texturizing Spray ist unser klarerer Weg für trockenes Haar: mehr Body, Griffigkeit, eine formbare undone Textur und ein unkompliziertes Refresh des fertigen beziehungsweise Second-Day-Stylings.

Der Texturizing Sea Spray beginnt schon früher: im feuchten Haar für Bewegung, Beach Waves und eine lässigere Struktur – und anschließend auch trocken für zusätzliche Definition.

Feines Haar darf beide verwenden.

Entscheidend ist nicht, welches Produkt vermeintlich „leichter“ klingt, sondern welches Ergebnis du möchtest und wie viel Produkt dein Haar tatsächlich braucht.

Wenn dein Problem dagegen bereits beim Föhnen ein komplett platter Ansatz ist, schau zuerst in unseren Ratgeber zum richtigen Einsatz von Root Lifter.

Und wenn du bei heißen Tools noch unsicher bist, findest du die komplette Erklärung zum richtigen Hitzeschutz.

Wenn du grundsätzlich noch nicht weißt, welcher Pflege- beziehungsweise Stylingweg zu deinem Haar passt, kannst du außerdem unseren Haarpflege-Finder nutzen.

Denn bei Textur gilt genau dasselbe wie bei Volumen:

Mehr Produkt erzeugt nicht automatisch das bessere Ergebnis. Das richtige Produkt am richtigen Punkt des Stylings macht den Unterschied.

Deine Lissi & Sophie
Lissi Weber – professionelle Haarpflege und Friseurwissen aus unserem Salon in Schweinfurt

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